26.04.2022

Ein kluger Schachzug

Ein Jahr vergeht so schnell. Das merkt nun auch unser Praktikant Patrick, der bei uns am Standort Dortmund im Rahmen seiner schulischen Ausbildung ein Jahr Teil unseres Teams war. Deswegen möchten wir die Gelegenheit nutzen, um Patrick ein bisschen erzählen zu lassen, was in dem vergangenen Jahr passiert ist, was er gelernt hat und wie es für ihn weitergeht.

Warum hast du dich dazu entschieden den Beruf zu wechseln?

Nachdem ich meine Ausbildung als Koch vorzeitig mit Bestehen der Prüfung abgeschlossen habe, wollte ich mich ein wenig umorientieren. Zwar hat mir das extrem viel Spaß gemacht, aber auf Dauer könnte es dann doch ein wenig eintönig werden. Da ich bereits viele Bekannte in meinem Umkreis habe, die seit mehreren Jahren schon in der IT-Branche tätig sind und es mir selbst damals schon in der Schule extrem Spaß gemacht hat, habe ich mich zunächst einmal etwas mit HTML und CSS beschäftigt, um einen Einblick in die Welt der Programmierung zu bekommen. Zudem konnte ich dann durch Projekte von Freunden ein wenig mehr Erfahrungen sammeln, die mir gezeigt haben, wie viel Spaß das Programmieren einem bereiten kann.

Wie war der Einstieg in die Softwareentwicklung generell für dich?

Natürlich ist aller Anfang schwer, so auch bei mir. Ich kannte mich natürlich in diesem Segment erst einmal gar nicht aus. Programmiersprachen wie JavaScript, TypeScript, React oder auch NodeJS kannte ich zwar vom Namen her, sagten mir bis zu diesem Zeitpunkt aber bisher noch nicht, was ich damit für Möglichkeiten habe oder wie diese funktionieren würden. Ich war mir zwar schon anfangs dessen bewusst, dass es Schwierigkeiten geben würde, aber manchmal hat man dann einfach einen Zeitpunkt erreicht, der einem sagt, dass es jetzt nicht mehr weitergeht und man aufgeben möchte. Ich konnte mich hier aber die gesamte Zeit auf das Team verlassen und hatte es somit deutlich einfacher, wenn es zu Problemen gekommen ist.

Was hast du während deiner Zeit bei newcubator gemacht?

Um sich etwas Neues anzueignen, gibt es viele Möglichkeiten, wie man vorgeht. Natürlich hätte ich mir diverse Artikel einfach durchlesen und schauen können, wie andere dabei vorgegangen sind, aber wirklich etwas lernen tut man daraus nicht. Hier stellt sich dann natürlich die Frage, ob es ein Projekt werden soll, dass mir direkt die Grundkenntnisse der Programmierung beibringen kann oder ich mir ewig lange Tutorials anschaue, wie ich z.B. eine IDE einrichte. So wurde mir dann letztendlich das Schachspiel vorgeschlagen, das von einfachen Arrays bis hin zu “objektorientiertem” Programmieren alles in petto hatte. Mein Schwerpunkt lag dann darin, am Ende ein laufendes Spiel in JavaScript zu programmieren, das alle Funktionen eines Schachspiels erfüllen sollte.

Wieso genau hast du dir direkt zum Anfang so ein Projekt ausgesucht?

Wie schon erwähnt, hatte ich recht wenig Erfahrungen im Bereich der Programmierung und noch weniger, wie ich mit Frameworks wie React umzugehen habe. Dennoch wollte ich einfach eine Herausforderung haben, die mich dazu bewegt, am Ende meines Praktikums etwas zu haben, dass mich daran erinnert, wie ich begonnen habe und was man alles erreichen kann, wenn man nur mal etwas Neues wagt.

Was hast du während des Projektes gelernt?

Auch wenn ich mit diesem Projekt vorwiegend Grundkenntnisse im Bereich der Webentwicklung sammeln wollte und mich mit dem Framework React auseinandersetzen wollte, lernte ich einen großen Teil der Webentwicklung im Allgemeinen. Da ich während der Zeit sowohl im Frontend, für mein Projekt vorwiegend mit TypeScript und React gearbeitet habe, wie auch im Backend, mit NodeJS unabhängig vom Projekt tätig gewesen bin, lernte ich mit JavaScript im Allgemeinen ein wenig mehr umzugehen und wie vielseitig diese Sprache genutzt werden kann. Abgesehen davon habe ich gelernt, dass es nicht direkt am Anfang darum geht, alles zu programmieren, sondern sich größtenteils damit zu beschäftigen, die Fehler in seinem Projekt zu suchen und dann auch noch beheben zu können.

Wie hast du das Projekt über die Zeit empfunden?

Anfangs fiel es mir doch schon ziemlich schwer, die ersten Kenntnisse zu sammeln und wie ich überhaupt starten wollen würde. Natürlich hatte ich schon einen groben Zusammenhang entwickelt, wie ich das Spiel letztendlich gestalten möchte, aber mit der Programmierung, den Start, wie ich anfangen konnte, hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch sehr wenig Ahnung. Dennoch kam ich dabei immer laufend auf Ideen, wie es nun weitergehen soll, da ich in kleinen Schritten immer weiter vorangekommen bin. Es hat mir immer wieder Freude bereitet, wenn ich nach langer Recherche im Internet dann endlich doch zu einem Ergebnis gekommen ist.

Wie geht es jetzt weiter für dich?

Es gibt natürlich noch so viele Möglichkeiten, die es zu entdecken gibt und ich diese auch nutzen möchte. Deswegen werde ich mich hier in die Thematik noch ein wenig mehr einarbeiten und mein bereits vorhandenes Projekt damit verbinden, jetzt auch mehr ins Backend mit NodeJS zu gehen, sodass es auch online gegeneinander gespielt werden kann. Auch werde ich mich ein wenig mehr mit weiteren Frameworks und Erweiterungen für React beschäftigen wollen, das ein wenig mehr in die SEO Optimierung einer Seite gehen soll. Da beschäftige ich mich auch mit dem hier genutztem Framework Gatsby, das es einem ermöglicht, seine Website direkt auf dem Server zu rendern.

Was nimmst du aus deiner Zeit bei newcubator mit?

Während des Praktikums konnte ich mir schon in so wenig Zeit einiges an neuem Wissen aneignen, das mich jetzt auch dazu bewegt, weiterzumachen. Nicht nur mit der gängigen Versionsverwaltungssoftware Git, die mir viel weiter hilft, als ich gedacht hätte, sondern auch verschiedene Tools im Internet, die mir helfen, Fehler leichter zu erkennen und diese dann recht leicht zu beheben. Auch meine Fähigkeiten in HTML und CSS sind jetzt deutlich besser geworden, seit ich hier angefangen habe. So auch mit JavaScript kann ich jetzt recht gut umgehen und schon einfach Programme damit schreiben.

Gibt es noch etwas, das du hier sagen möchtest?

Natürlich war das kein leichter Weg, da ich manchmal nach stundenlanger Suche kein Ergebnis für mich gefunden habe. Dennoch muss ich mich einmal bei allen bedanken, die mich während der Zeit unterstützt haben. Vor allem kann ich nur einmal großen Respekt an Hendrik aussprechen, der mich während der gesamten Zeit über begleitet hat und mir bei Fragen immer eine verständliche Antwort liefern konnte. Auch muss ich mich beim gesamten restlichen Team bedanken, dass sie mich hier aufgenommen haben und ich meine berufliche Weiterentwicklung im Bereich der Webentwicklung beginnen durfte.

Natürlich lassen wir Patrick nach seinem Praktikum bei uns nicht einfach seines Weges ziehen. Während seines abschließenden Jahres der schulischen Ausbildung wird er uns weiterhin als Minijobber unterstützen! Wir freuen uns, dass du an Board bist, Patrick!

Patrick Beckmann

Praktikant Softwareentwicklung

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