Krisen-Learnings digital erfolgreich machen

Jörg Herbst

CEO

24.04.2020

Warum jetzt genau die richtige Zeit ist in Digitalisierung zu investieren?

Wichtig ist das Thema Digitalisierung für Unternehmen schon lange, aber noch nie war das Thema so gefragt. In den letzten Wochen waren Läden geschlossen, Arbeitsschritte konnten nicht wie sonst bearbeitet werden und Homeofficearbeit war, wenn möglich, an der Tagesordnung. Diese Wochen machten uns schmerzlich bewusst, wo es in unseren Prozessen noch an Digitalisierung mangelt. Vielleicht haben wir zwischenzeitlich auch bedauert, dass wir längst überfällige Digitalisierungsideen, zugunsten kurzfristiger Umsatzmaximierung, verschoben haben. Die Konsequenz daraus zeigt sich bei vielen Unternehmen in den jetzigen Umsatzzahlen. Wie stark Unternehmen betroffen sind, ist unterschiedlich. Geschäftsmodell und Branche spielen hierbei eine große Rolle.

Gewinner gibt es wenige, aber es gibt sie

Wer meint, dass die Online-Pure-Player die großen Gewinner sind, der liegt nur bedingt richtig. Sicherlich sind Branchen wie Online-Food-Anbieter, Online-Gärtnereien und alle weiteren, die dafür sorgen, dass man es gut zu Hause aushalten kann, gefragter denn je. Aber es gibt auch die Branchen, die es schwer haben. Wer möchte z.B. aktuell eine Reise buchen?

Stationäre Pure-Player haben aber wohl am meisten zu kämpfen. Ihr Umsatz aus dem normalen Tagesgeschäft geht gegen null (Ausnahme sind hier sicherlich Baumärkte und Gärtnereien, vor deren Eingängen größere Schlangen zu finden sind, als vor Supermärkten). Und auch die sogenannten Omnichannel-Unternehmen, die sowohl offline- als auch online-Geschäfte machen, weinen und lachen häufig zugleich. Während die Online-Shops seit ein paar Wochen meist Rekordumsätze verzeichnen (natürlich ist hier auch wieder die Branche ein Faktor), die die alten Umsatzpeaks in den Schatten stellen und die Serverlast in ungeahnte Höhen schnellen lassen, sind die Läden zu. Und die Läden sind es, die ein Großteil des Umsatzes ausmachen. In Summe ist das Ergebnis also auch eher mau.

Aus der Not eine Tugend machen: Querdenken!

Wir alle wissen: wer mit einem blauen Auge aus einer Krise kommen möchte, muss jetzt handeln. Viele Unternehmer tun das, denken quer und bieten ihren Kunden Lösungen, die kurzfristig umsatzseitig für etwas Linderung sorgen. So bieten unzählige stationäre Händler Gutscheine und Lieferservices an. Auch Reisegutscheine für Hotels mit einigen Jahren Gültigkeit werden aktiv beworben. Und auch bei Multichannel-Unternehmen werden die Läden, wenn sie schon nicht zum Einkaufen und Stöbern genutzt werden können, wenigstens als Abholstation im Online-Shop angeboten. „Momentan werden viele Dinge ausprobiert, deren Erfolg den ein oder anderen überraschen mag. Wichtig ist es, die Angebote, die während der Krise gut bei den Kunden ankommen, auf langfristige Marktpotenziale zu prüfen und dann auch in das Geschäftsmodell zu integrieren“ sagt Oliver Rossbach, Managing Partner bei newcubator und Experte in Sachen Digitalisierung und E-Commerce.

Jetzt investieren und Chancen verwandeln

Die Devise um mittelfristig wieder zu wachsen lautet: investieren. Auch wenn bei Unternehmen die Finanzierung momentan mehr weh tun mag, als vor der Krise. Die jetzt gewonnenen Erkenntnisse dürfen nicht im Backlog verschwinden. Sie müssen jetzt genutzt werden, um das Geschäft wieder nachhaltig zu stabilisieren. Wer nicht die Expertise im Haus hat, sollte sich jetzt einen geeigneten Partner für die technische Umsetzung suchen. Wer momentan nicht die finanziellen Mittel hat, der sollte sich Hilfe bei der Finanzierung suchen. Das haben im übrigen auch Bund und Länder erkannt und bieten eine Vielzahl an Fördermitteln und Zuschüssen. Ein Beispiel ist der Digitalbonus.Niedersachsen oder Initiativen wie go.digital des Bundesministeriums für Wirtschaft.

newcubator als Umsetzungspartner

Um Unternehmen in der Umsetzung nachhaltiger IT-Lösungen für ihre neuen Ideen zu unterstützen, bietet newcubator unverbindliche Erstgespräche an. Gemeinsam wird offen und ehrlich über Möglichkeiten, Potenziale, Wünsche und Vorstellungen gesprochen. Mit kleinen, agilen Teams wird dann Individualsoftware gebaut, die das Kerngeschäft der Kunden oder auch neu gewonnene Potenziale mittel- und langfristig beim Erfolg unterstützen. So profitiert newcubators Kunde KWS Saat von modernen Webanwendungen, die es deren Endkunden, Landwirte in verschiedenen Ländern, ermöglichen, online die benötigen Mengen an Saatgut bequem zu berechnen und direkt zu bestellen. Faktoren wie Bodengüte und Sonnenstunden werden direkt berücksichtigt. „Für unsere Kunden ist es entscheidend, dass sie ihre Felder mit der richtigen Menge an Saatgut bestellen können. Daran hängt auch nicht zuletzt ihr wirtschaftlicher Erfolg. Wir sind froh, dass wir mit newcubator einen zuverlässigen Software-Partner an unserer Seite haben, der die Kritikalität versteht und tadellose Qualität liefert.“ so Mark Bieri, Team Lead Digital Farming Solutions bei KWS Saat.