24.02.2022

Wie Lars' Twitterbot unser Leben erleichtert

Erzähl mal zuerst, wie bist du denn eigentlich zur IT gekommen?

Ich habe viele Freunde, die ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich IT machen oder gemacht haben. Durch deren Einblicke wurde mein Interesse geweckt und ich habe angefangen mich selbst mit der Thematik zu beschäftigen. Ich hatte zwar schon in der Schule Informatikunterricht, der mir auch viel Spaß gemacht hat, allerdings habe ich ein Studium in diese Richtung nach der Schule nie wirklich in Betracht gezogen. Das lag wahrscheinlich vor allem an einer falschen Vorstellung und Vorurteilen gegenüber der Branche. Diese wurden aber durch die Erzählungen meiner Freunde beseitigt und jetzt bin ich sehr froh diesen Weg eingeschlagen zu haben.

Wie und womit waren dann deine ersten Versuche zu programmieren?

Während meiner Schulzeit hatte ich den ersten Kontakt zum Programmieren im Informatikunterricht. Als ich mich dann während meines Jura Studiums auch privat mit der Thematik beschäftigte, habe ich zunächst online einen Java-Grundkurs gemacht. Dort fiel mir der Einstieg etwas leichter, weil ich mich mit den Grundlagen bereits in der Schule beschäftigt habe. Das war zwar schon eine Weile her, aber man findet im Internet zum Glück Unmengen an Material, um das Programmieren zu lernen. Meine erste praktische Erfahrung habe ich dann mit dem Twitterbot gemacht, der mein erstes Praxis-Projekt bei newcubator sein sollte. Aber dazu jetzt mehr.

Was genau und macht der Twitterbot eigentlich?

Für unseren DevSquad haben wir auf unserer Homepage einen RSS-Feed eingerichtet. Der Twitterbot sammelt von dort jeden Tag die einzelnen Beiträge und postet den Titel des neusten Beitrags mit dem entsprechenden Link auf Twitter. Wenn ein Kollege seinen eigenen Twitteraccount bei uns hinterlegt hat, wird er auch persönlich in dem Tweet erwähnt. Um sicher zu gehen, dass ein Beitrag nicht mehrmals gepostet wird, wird natürlich jeder bereits gepostete Beitrag gespeichert.

Die Arbeit von Lars kann auch direkt auf unserem Twitterprofil bewundert werden.

Was waren die größten Herausforderungen in dem Projekt?

Für mich persönlich war die erste große Herausforderung, dass der Twitterbot in TypeScript geschrieben werden sollte. Ich hatte bis dahin nämlich noch keine Erfahrung in JavaScript, geschweige denn in TypeScript. Außerdem musste der Twitterbot mit der Twitter API fungieren, auch damit habe ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Erfahrung gehabt. Dank der Unterstützung vom ganzen Team, insbesondere von Sophia und Jonathan, konnte ich mich aber relativ schnell in das Thema einarbeiten und auch schon erste Erfolge erzielen. Eine weitere Herausforderung war, dass wir den Twitterbot eigentlich so umsetzen wollten, dass keine Daten irgendwo abgespeichert werden müssen. Dies ließ sich letzten Endes jedoch nicht vermeiden, da es zu viele Edge-Cases gab, die die Funktionalität des Twitterbots eingeschränkt hätten.

Was hast du dabei vor allem gelernt?

Abgesehen von den technischen Inhalten, wie TypeScript, Testing oder auch das Arbeiten mit Git, habe ich gelernt, dass bei einem solchen Projekt selten etwas so läuft wie man es am Anfang geplant hat. Es müssen immer wieder Verbesserungen und Veränderungen vorgenommen werden, sodass die letzten 20% des Projekts einen Großteil der eingeplanten Zeit in Anspruch nehmen können, bis man dann endlich zu einem passenden Ergebnis kommt.

Zum Schluss: was würdest du denn anderen Menschen raten, die gerade auch überlegen, die Branche zu wechseln?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man keine Angst davor haben sollte. Auch wenn einem viele Sachen vielleicht zu kompliziert und teilweise unmöglich vorkommen, findet man am Ende doch immer irgendwie eine Lösung. Wenn man sich für ein Thema interessiert, ist die Motivation meistens von Grund auf schon viel höher und es fällt wesentlich leichter neue Inhalte zu lernen.

Vielen Dank Lars für deine Erzählungen und den Einblick in deine Arbeit!

Du möchtest auch ein duales Studium in der IT beginnen? Dann schau einfach mal bei unseren Stellenanzeigen vorbei.

Lars Silberg

Dualer Student

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