UX Design nach psychologischen Regeln

1. Hick's Law

Je mehr Optionen und je komplexere Optionen dem Nutzer angeboten werden, desto länger seine Reaktionszeit, da desto größer das Cognitive Load. 🧠
Bsp.:

2. Miller's Law

Informationen sollten nach Möglichkeit inhaltlich gebündelt werden, sodass der Nutzer eine vorgruppierte, nachvollziehbare Übersicht erhält. 🗂
Bsp.:

  • IBAN:
    DE41123456789123456789
    vs
    DE41 1234 5678 9123 4567 89
  • komplexe Navigation (Hauptmenü, z.B. https://www.amazon.de/) mit Überthemen (z.B. Bücher) und Unterthemen (z.B. Fachbücher & Hörbücher)
  • Aufbau einer Webseite: Überschrift, Beschreibungstext, Interaktionsbereich

3. Jakob's Law

Mental Models bauen sich bei Nutzern bei täglicher Bearbeitung von Aufgaben auf. Diese Gewohnheiten aus dem Web mit bestimmten Elementen und auch der realen Welt mit wiederholenden Werkzeugen werden zu unterbewussten Erwartungen, die zumindest angestoßen werden sollten, um einen Wiedererkennungswert zu erzeugen.
Bsp.:

  • Iconwahl für Funktionstrigger: 📞 🗑
  • "Natürliche" Scrollrichtung bei Apple-Produkten: Per Drag wird die Webseite nach oben geschoben

Quelle:

https://alistapart.com/article/psychology-of-design

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